Worum es geht
Manchmal ist es ein Satz in einem Buch, der uns inspiriert oder eine innere Stimme, ein Gefühl. Vielleicht ist es auch eine Erinnerung aus der Kindheit, in der wir Geborgenheit finden. Auch die Härte des Lebens und die äußeren Umstände können uns auf die Suche nach Halt und Trost schicken. Der Glaube kennt viele Wege, uns zu finden.
Je mehr wir uns mit unserem eigenen Glauben beschäftigen, umso öfter begegnen uns auch Fragen. Wie können wir bestimmte Sätze des Glaubens verstehen? Wie gehen wir mit einer Bibelstelle um, die nicht in unsere Vorstellung von Gott passen will? Manche Fragen stellen uns vor schwere Aufgaben. Sie werden zum Zweifel. War das wirklich damals so, wie es in der Bibel steht? Und wenn nicht, was kann ich überhaupt noch glauben? Wenn wir die Zweifel wegschicken, begegnen sie uns in anderer Form wieder und lassen uns keinen Frieden. Dann ist es gut zu wissen, dass wir damit nicht alleine sind.
Als Gesprächskreis setzen wir uns mit genau diesen Fragen auseinander. Wir teilen unsere eigene Erfahrung, tasten uns an die Themen heran und suchen gemeinsam nach Antworten. Dabei sind wir gemeinsam auf dem Weg und jeder geht auf seine ganz eigene Weise. Was dem einen sonnenklar ist, wird dem anderen zum Zweifel. Wo die eine mit ihrem Glauben auf ein Hindernis stößt, tut sich der anderen ein neuer Weg auf. Dazu ist es wichtig, dass jeder auch in seiner Art zu glauben so gelassen wird. Unsere Vorstellungen dürfen friedvoll nebeneinander stehen, denn wir wissen, dass jeder nur einen Teil der Wahrheit erkennen kann.
Der Glaube ist ein wunderbares Geschenk und wir dürfen ihn dankbar annehmen.
Zu unserem Gesprächskreis laden wir alle herzlich ein mit den eigenen Fragen und Ideen, glaubend, zweifelnd, suchend und erzählend, gemeinsam die Geheimnisse des Lebens zu entdecken.