
Uns ist es deswegen ein großes Anliegen, den Schutz aller Menschen vor Gewalt, Grenzüberschreitungen und Rassismus zu gewährleisten. Deswegen setzen wir die Maßnahmen der Landeskirche zur Prävention um.
Um in der Evangelischen Landeskirche in Baden eine Kultur der Grenzachtung zu etablieren und Kinder, Jugendliche und schutzbefohlene Erwachsene vor Missbrauch zu schützen, hat sie eine entsprechende Richtlinie erlassen. Das Projekt „Alle Achtung“ setzt diesen Beschluss um, indem es Schulungen anbietet und die Gemeinden, Bezirke und Verbände berät. Alle hauptberuflich, nebenberuflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen werden in einer 3-stündigen Basisschulung sensibilisiert und mit dem Thema vertraut gemacht. Auch die Mitarbeitenden in der Christus-Luther-Markus-Gemeinde haben diese Schulungen, die vom Evang. Kinder- und Jugendwerk angeboten werden, besucht oder werden in nächster Zeit daran teilnehmen. In diesem Rahmen unterschreiben sie eine Verpflichtungserklärung, auf der sie mit ihrer Unterschrift die Standards zum Kindesschutz und zu grenzachtendem Verhalten bestätigen.
Die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses wird nach einer Vereinbarung mit dem örtlichen Jugendamt auch für ehrenamtliche Mitarbeitende verbindlich. In dieser Vereinbarung wurde nach den gesetzlichen Kriterien die Art der Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen festgelegt, für die ein erweitertes Führungszeugnis eingesehen werden muss.
Weitere Informationen zum Thema gibt es bei Diakon Tobias Bade und auf der Homepage des Projekts unter www.alleachtung.net/.



