"Auf den Weg". Predigten und Impulse

  

Predigten zum Nachlesen

Predigt am Sonntag Exaudi 2026 zu Jer 31,31-35
Wenn man sich im Flüchtlingsbereich engagiert, dann muss man sich zwangsläufig auch mit juristischen Fragen auseinandersetzen. Darum schlage ich öfter mal im Internet Seiten auf, bei denen es um Gesetze oder Rechtsprechung geht. Meine Suchmaschine merkt sich das und schlägt mir darum oft ganz unaufgefordert Seiten aus juristischen Magazinen und Plattformen vor.
Predigt zur Konfirmation in der Christuskirche am 10.5.2026
Manchmal sagt jemand etwas — und wir haben es nach fünf Minuten wieder vergessen. Aber manchmal begleitet uns ein Wort oder ein Satz jahrelang. So ist es oft auch mit Erfahrungen, Begegnungen oder Gesprächen. Vieles geht schnell vorbei. Anderes bleibt uns lange im Gedächtnis.
Jugendchor in einer Kirche
Predigt vom 3.5.2026 über 2. Chr. 5,2.12-13
„Wenn Sie sich wirklich etwas Gutes tun wollen, dann singen Sie.“ Das sagte einmal der Hirnforscher Joachim Bauer in einem Vortrag. Er hatte untersucht, was Menschen glücklich macht. Er hat herausgefunden: Wenn wir singen oder Musik machen – und besonders, wenn wir das mit anderen gemeinsam tun – setzt unser Gehirn Botenstoffe frei, die auf das sogenannte Belohnungszentrum wirken.
Menschen stehen bei Kreuz vor Sonnenuntergang
Osterpredigt vom 5.4.2026 über 1. Kor 15,19–28
Gibt es ein Leben danach? Gibt es ein Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen? Gibt es ein Leben nach einem Anruf, der alles verändert?
Predigt in der Osternacht, Christuskirche 5.4.2026
»Hoffnung trotzt allem«, dieser Satz begegnet uns in diesen Tagen an vielen Orten in Heidelberg. Es war zu lesen auf Plakaten, auf Bannern, auf Karten und T-Shirts. Die christlichen Kirchen unserer Stadt haben sich in der Aktion »Heidelberger Ostern« zusammengeschlossen. Gemeinsam machen wir aufmerksam auf den Kern der Osterbotschaft.
 
Predigt am Karfreitag 3.4.2026 in der Christuskirche
Nach einem Streit fällt es uns oft schwer, uns wieder zu versöhnen. Wenn wir verletzt wurden oder wenn wir selbst jemanden verletzt haben, gehen wir einander eher aus dem Weg. Wir behalten unsere eigene Sicht der Dinge im Kopf, hören nur auf die Stimmen, die uns sagen, dass wir im Recht sind. Vielleicht warten wir darauf, dass der andere den ersten Schritt macht. Doch so lösen sich Konflikte nicht, so bleibt der Streit bestehen – zwischen Ehepartnern, in Familien, zwischen Menschen, die miteinander leben.
Predigt vom 2.4.2026 über Joh 13
Ist jemand von euch Podolog:in? Nein, niemand? Sie vielleicht? Ach so, Sie wissen gar nicht, was das ist? Also Podologie ist die Heilkunde am Fuß. Es leitet sich vom griechischen podos für „Fuß“ und logos für „Sprache/Lehre“ ab. Podologen kümmern sich also um die Füße. Die kommen oft zu kurz, finden Sie nicht auch?
Predigt vom 29.3.2026
Mal eine Frage an euch – auch an die Kinder: Habt ihr schon mal Fußspuren gesehen? Im Sand, vielleicht. Oder auf einem Waldweg, wo es ein bisschen matschig war?
Predigt in der Christuskirche am 15.3.2026
Im zweiten Teil des Jesajabuchs, im 66. Kapitel schreibt ein Prophet: »Gott spricht, ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet« (Jesaja 66,13). Und er malt diese Bild aus: Wie eine Mutter ihr Kind stillt, so wird Gott die Menschen bei sich aufnehmen. Ihnen geben, was sie brauchen und sie beschützen.
 
Predigt am Weltfrauenkampftag zu Markus 14,3-9
Wir sind mitten in der Passionszeit. Die Zeit, in der wir in besonderer Weise an das Leiden denken. Das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz vor 2000 Jahren auf dem Hügel Golgatha in Jerusalem.  Was hat das mit dem Weltfrauenkampftag im Jahr 2026 zu tun?
Predigt vom 1.3.2026 über Römer 5
Seit dem Sündenfall kommt es uns Mensch so vor, dass wir von Gott getrennt sind. Opfergaben sollten die Gottesferne überbrücken, aber das konnte nicht genügen: Gott ließ sich nicht versöhnen, nicht auf Dauer, denn die Opfer wurden immer mehr zum Vorwand.
Predigt am 22.2.2026 in der Christuskirche (Invokavit)
Wie schön könnte die Welt sein, wenn alle Menschen gut zueinander wären. Wenn keiner gegen die Regeln verstoßen würde, die dazu gemacht sind, dass wir gut miteinander auskommen. Wie schön wäre die Welt, wenn es nur die Wahrheit gäbe und die Lüge unbekannt wäre.
Predigt am 8.2.2026 in der Christuskirche (Sonntag Sexagesimä)
Was gut ist, was wahr ist, was richtig –– das setzt sich in unserer Welt nicht von alleine durch. Heute sind wir da pessimistischer als noch vor einigen Jahren. Angesichts der Krisen und Kriege der Welt, angesichts wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit, scheint so vieles in die falsche Richtung zu laufen.
Predigt vom 25.1.2026 über Apg 10
Die Frage, wer gehört eigentlich dazu, beschäftigt uns Menschen ständig: In der Schule oder am Arbeitsplatz oder in der Gesellschaft. Diese Frage klingt total banal, aber sie kann Mobbing oder Verfolgung oder – im schlimmsten aller Fälle sogar Genozid zur Folge haben.
Predigt im Gottesdienst am 11.1.2026 in der Christuskirche (1. So. n. Ephiphanias)
Zu jener Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte ihn davon abhalten und sagte: ›Ich hätte es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?‹ Jesus entgegnete ihm: ›Lass es jetzt zu! Denn so gehört es sich; so sollen wir alles tun, was die Gerechtigkeit verlangt‹. Da ließ er ihn gewähren.
Predigt vom 24.12.2025 in der Christvesper
Weihnachten ist das Fest der Liebe. Wenn möglich feiern wir es mit Menschen, die uns nahe sind, mit denen, die wir lieb haben. An den Weihnachtstagen wünschen wir uns ein Miteinander in Liebe und Frieden. Wir sehnen uns danach, dass unser Miteinander weihnachtlichen Frieden und Harmonie widerspiegeln.
Predigt vom 21.12.2025 in der Christuskirche
Vorfreude ist die schönste Freude. Das spüren wir in den Tagen vor Weihnachten ganz deutlich. Als Erwachsene ist die Vorfreude auf Weihnachten vielleicht nicht mehr so groß wie bei den Kindern. Sie zählen voller Ungeduld die Tage bis zum Heiligen Abend und werden immer kribbeliger. 
Ich lade Sie ein, mit mir heute einer Zeitreise zu machen. Wir reisen in die Zeit des 4. Jahrhunderts, in eine türkische Stadt die heute den Namen Demre trägt und in der Provinz Antalya liegt. Wir bleiben also nicht in Germanien. Wir überqueren die Alpen und besuchen die kleine Hafenstadt Myra direkt am Mittelmeer.
Predigt beim Gottesdienst zum Konfirmationsjubiläum am 16.11.2025 in der Christuskirche
Wir wollen heute noch einmal auf Jahreslosung für 2025 hören, die uns schon seit Januar begleitet. Sie gibt uns einen wichtigen und zugleich einprägsamen Hinweis: »Prüfet alles und das Gute behaltet« (1.Thess 5,21).
 
Predigt vom 9.11.2025 zu Lk 6,27-38
Dienstags und Donnerstags nach dem Café Talk sitzt unser kleines Orga-Team immer noch ein bisschen zusammen. Meistens ziemlich erschöpft, denn wir sind nicht nur ein Pop-Up Café, müssen also immer alles auf- und wieder abbauen und anschließend Küche und viele, viele Quadratmeter Gemeindehaus wischen.
Predigt vom 2.11.2025 zu Gen 8 und 9
Der Klimawandel ist Wirklichkeit. Die Menschen des Inselstaats Tuvalu im Pazifik haben ein Abkommen mit Australien, um dort ins Klima-Asyl zu gehen, weil der steigende Meeresspiegel ihre Insel bedeckt. In der vergangen Woche traf der Wirbelsturm Melissa auf die Karibik-Staaten, vielleicht der stärkste jemals gemessene Wirbelsturm. Im August starben mehr als 1.000 Menschen bei einer Überschwemmung in Pakistan. Im Mai wurde in den Schweizer Alpen durch einen Bergrutsch das Dorf Lötschtal ausgelöscht.
Predigt vom 26.10.2025 über Joh 5,1-16
Sie hat viele von uns umgetrieben in der zurückliegenden Woche. Die Aussage unseres Bundeskanzlers, dass wir ein Problem mit dem Stadtbild hätten. Dass es darum mehr Abschiebungen bräuchte.
Essensausgabe
Predigt vom 19.10.2025 zu Jak 2,14–26
Schäbig angezogen, ungepflegt, ungewaschene Haare. In seiner Hand hält er einen Plastikbecher mit schwarz geränderten Fingernägeln. Soll ich ihm etwas geben? Es gibt ja den Sozialstaat und die Diakonie… bin ich überhaupt zuständig? … und wenn ich etwas gebe, kommt er vielleicht wieder. Oder nur ein paar Münzen – dann ist mein Gewissen beruhigt.
Predigt vom 28.9.2025 zu Jak 5,7-11
Das ist ja eine schöne Idee mit den Lebkuchenherzen im Liedblatt. Passend zum Titel des Gottesdienstes: „Lass dein Herz sich nicht verhärten.“ Aber ist ja eigentlich noch ein bisschen früh für Lebkuchen, nicht wahr? Advent ist im Dezember… Predigen wir ja gerne in der Kirche!
Berge mit Sonnenuntergang
Predigt vom 21.9.2025 über 1. Mose 28
Gibt es in Ihrem Leben besondere Orte? Räume oder Gebäude, Plätze oder Landschaften, an denen Sie etwas besonderes erlebt haben? An denen Sie sich wohl oder geborgen fühlen, an die Sie gern zurückkehren. Oder an die Sie immer wieder zurückdenken? Ein Haus, in dem Sie als Kind oft waren? Einen Raum, in dem Sie Schönes erfahren haben? Eine Landschaft, die Sie erfüllt?
Predigt vom 7.9.2025 über Apg 3,1-10
Dass Wunder geschehen, damit rechnen wir ei­gentlich nicht... auch, wenn wir es uns manchmal vielleicht wün­schen. In der Apostelgeschichte berichtet Lukas von einem Men­schen, der in seinem Leben auch kein Wunder erwartet – und doch eines er­lebt.
Predigt vom 31.8.2025 über Hiob 23
Dem gottesfürchtigsten Mann der Welt, Hiob wurde alles in seinem Leben genommen durch eine Wette zwischen Gott und Satan. Nun sitzt Hiob in Staub und Dreck. Er versucht, Antworten von Gott zu bekommen.
Predigt vom 3.8.2025 über Joh 6, 1-15
Endlich Ferien! Und wieder mal die Chance, anderes zu machen als sonst. Andere Menschen kennen zu lernen, andere Lebensarten. Vielleicht im Ausland. Vielleicht in extrem anderen Verhältnissen. Wir sehen eine andere Art des Lebens, andere Kulturen und erleben vielleicht auch Armut zum Beispiel. 
Auslegung vom 27.7.2025 zu 1. Korinther 12, 12-27
Je älter ich werde, desto besser kann ich das mit den Gliedern, die nicht mitmachen wollen, am eigenen Leib nachvollziehen. Manchmal haben meine Füße einfach überhaupt keine Lust, obwohl der Rest von mir doch so gern laufen oder tanzen möchte.
Predigt vom 20.7.2025 über Ex 2
Die Kinder vom Zirkus Prisma werfen sich eine Schnur zu. Da entsteht ein Netzwerk. Da wird etwas verbunden, wächst - sichtbar vor unseren Augen. 
Predigt im Markushaus am Pfingstsonntag 2025
Als Predigttext für den heutigen Pfingstsonntag hören wir Verse aus dem 14. Kapitel des Johannesevangeliums. Es sind Worte aus der Abschiedsrede Jesu. Bevor er gefangen genommen und gekreuzigt wird, verabschiedet er sich von denen, die ihm gefolgt waren. Er gibt ihnen mit auf den Weg, wie sie seine Botschaft weiter tragen sollen, wenn er nicht mehr bei ihnen ist.
 
Predigt vom 1.6.2025 über Epheser 3,14-21
Es ist die letzte Szene eines wunderbaren alten Kultfilms: Kaiserin Sissi, gespielt von Romy Schneider schreitet neben Kaiser Franz Josef von Österreich über den roten Teppich auf dem Markusplatz in Venedig. Die Stimmung auf dem Platz und um sie herum ist aber gespenstig.
Predigt vom 29.5.2025 über 1. Könige 8,27
Schon mal was verloren? Also nicht nur so was wie: „Portemonnaie vergessen“. Sondern richtig verloren? Wo der Puls hochgeht. Wo du im Kopf alles rückwärts abläufst: „Wo war ich heute? Was hatte ich an? Wer war dabei?“
Predigt vom 25.5.2025 über Joh 16
Es ist nachösterliche Zeit. Jubeln, Singen Beten: Sie bilden einen Dreiklang in dieser Zeit. Denn mit der Auferstehung Jesu geht etwas Neues auf: Eine neue Schöpfung, eine neues Leben – und eine neue Beziehung zu Gott. Sie durchdringen unsere Lebenswirklichkeit. Aber sie verdrängen sie nicht.
Predigt vom 18.5.2025 über Apg 16, 23 -34
Singet, Kantate, so heißt der heutige Sonntag. Ja, wie steht es mit unserem Singen? Wann haben Sie das letzte Mal gesungen, befreit und unbeschwert? Singen, das hat etwas mit unserer Seele zu tun, mit unserer Lebendigkeit.
Landesbischöfin Heike Springhart unterwegs
Sich auf den Abschied vorbereiten, zugleich hoffen, dass sich Neues auftut. Daran fühlt sich Landesbischöfin Heike Springhart am Flughafen erinnert. In ihrem Ostergruß macht sie Hoffnung, dass es Aufbruch und Auferstehung gibt.
Wenn im Lukasevangelium die Christi Geburt so klar räumlich benannt wird, so stellt Björn Siller, Autor des heutigen Beitrags, sich die Frage, wie er, gerade angesichts all der schockierenden Weltereignisse, diese Zusage der Geburt im hier und heute noch glauben kann.
 

Impulse der Landeskirche

 

Telefonseelsorge

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