Christuskirche bietet Schatten und Schutz vor Hitze

Hitze und Sonne im Sommer machen vielen Menschen zu schaffen. Die offene Christuskirche bietet da einen Raum mit relativer Kühle und Schatten. Es ist ein Ort, an dem man Ruhe finden und vielleicht sogar Gottes Nähe spüren kann.

Wir laden herzlich dazu ein, diese Möglichkeit zu nutzen. Auch der Kirchgarten kann ein Ort der grünen Oase sein.
 
Damit die Kirche verlässlich geöffnet sein kann, braucht es Menschen, die sie auf- und zuschließen. In Ergänzung zu unserem Hausmeister Markus Henschel und in Eigenverantwortung an Tagen, an denen er nicht da ist, wie zum Beispiel am Wochenende. 
Das ist eine überschaubare Aufgabe, die doch so große Wirkung hat!
Wäre das etwas für dich? An einem oder zwei Tagen in der Woche die Christuskirche auf- und/oder abzuschließen, das Licht an- und auszuschalten und einen kurzen Blick zu werfen, ob alles in Ordnung ist? Dann melde dich gerne bei Pfarrerin Sigrid Zweygart-Pérez oder im Pfarrbüro.
 
 
 
Auch die Evangelische Kirche in Deutschland lädt dazu ein, die Kirchen als Ort des Rückzugs zu nutzen. Dazu veröffentlichen wir hier eine Pressemitteilung aus 2023, die aber immer noch aktuell ist.
 
 
EKD-Ratsvorsitzende und Diakonie-Chef rufen Kirchengemeinden und Einrichtungen auf, Menschen Schutz vor Hitze anzubieten

Angesichts der aktuellen Hitzewellen rufen die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie Deutschland ihre Gemeinden und Einrichtungen auf, Kirchengebäude und andere kühle Räume als Abkühlungsorte zur Verfügung zu stellen. „Kirchen sind durch ihre bauliche Beschaffenheit und ohne den Einsatz von Kühltechnik häufig die kühlsten Orte in Stadt und Land. In den bevorstehenden Sommertagen können diese Gebäude Menschen Schutz vor Hitze bieten“, so die Ratsvorsitzende der EKD, Annette Kurschus. „Gerne möchten wir möglichst viele unserer Gebäude als Schutzräume öffnen. Dabei können wir auf Kirchräume zurückgreifen, die zentral liegen und durch ihre Beschaffenheit auch bei hohen Außentemperaturen ohne zusätzlichen Energiebedarf dauerhaft kühl bleiben“, so die Ratsvorsitzende. „Mit unseren kühlen Kirchen in Stadt und Land können wir gleichzeitig zum Gesundheits- wie zum Klimaschutz beitragen. Diesen Schatz möchten wir mit möglichst vielen teilen, die von Hitze geplagt sind oder auch nur eine kurze Abkühlungspause brauchen.“
Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: „Mit unseren diakonischen Einrichtungen wie der Wohnungslosenhilfe sind wir auch bei Hitze für die Menschen da. Hier ist aber auch jeder Einzelne gefragt: Schauen Sie hin, wenn Sie jemanden auf der Straße sitzen sehen, und fragen, ob er oder sie Hilfe braucht. Ich würde mich sehr freuen, wenn überall in Deutschland Orte und Gesten der Mitmenschlichkeit entstehen.“
Unter dem Motto „Offene Kirchen“ gibt es bereits seit vielen Jahren bundesweit Initiativen, mehr Kirchen verlässlich zu öffnen. Standen dabei zunächst die Nutzung für Andacht und Gebet sowie das touristische Interesse im Mittelpunkt, rückten in den vergangenen Jahren angesichts der Folgen des Klimawandels auch der Schutz vor Hitze und Kälte in den Mittelpunkt. Im Rahmen der Aktion #wärmewinter hatten Kirche und Diakonie im vergangenen Winter bundesweit beheizte Räume als Zufluchtsorte für Menschen zur Verfügung gestellt, die durch steigende Energie- und Lebensmittelpreise belastet waren.
Auch gegen hitzebedingte Belastungen wie Dehydrierung, Hitzschlag und Herz- Kreislauf-Erkrankungen setzen zahlreiche Landeskirchen bereits jetzt ein Zeichen. Zuletzt hatte die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland ihre Gemeinden aufgerufen, Schutz vor Hitze zu bieten. „Der Klimawandel und die damit einhergehende globale Erwärmung haben eine Zunahme an extremen Wetterereignissen, wie Hitzeperioden, zur Folge“, heißt es in einem Schreiben der Landeskirche. „Um die Gesundheit der Menschen zu schützen, müssen Präventionsmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen initiiert werden.
 
 
Ansprechpartner

Sigrid Zweygart-Pérez

Pfarrerin

Sigrid Zweygart-Pérez ist Pfarrerin für die Seelsorge in die Gesellschaft hinein. Ihr Schwerpunkt sind Gottesdienste, Diakonie und die Arbeit mit Geflüchteten.