Der neue Gemeindebrief ist veröffentlicht. Unter dem Motto "Wohnst Du schon?" beschäftigen wir uns mit den Schönheiten und Herausforderungen des Wohnens. Es gibt es thematische Artikel und aktuelle Beiträge mit vielen Informationen aus unserem Gemeindeleben.
Gemeindebrief-Ausgabe Nummer 29
Wohnst Du schon?
Pfarrerin Alexandra Mager schreibt im Editorial:
"Liebe Leserinnen und Leser,
Wo wir ein Zuhause finden…
Wohnen ist in Heidelberg ein großes Thema. Wer eine Wohnung sucht, merkt das oft schnell: Studierende konkurrieren um knappen Wohnraum, neue Stadtquartiere entstehen und bringen viele Menschen in kurzer Zeit zusammen, Mietpreise steigen und unterschiedliche Interessen treffen aufeinander. Wo viele Menschen leben entstehen Begegnungen – aber manchmal auch Konflikte. Die Frage, wie wir wohnen, prägt unsere Stadt und unser Zusammenleben.
Wohnen ist in Heidelberg ein großes Thema. Wer eine Wohnung sucht, merkt das oft schnell: Studierende konkurrieren um knappen Wohnraum, neue Stadtquartiere entstehen und bringen viele Menschen in kurzer Zeit zusammen, Mietpreise steigen und unterschiedliche Interessen treffen aufeinander. Wo viele Menschen leben entstehen Begegnungen – aber manchmal auch Konflikte. Die Frage, wie wir wohnen, prägt unsere Stadt und unser Zusammenleben.
Auch die Bibel kennt das Thema Wohnen in vielerlei Facetten. Menschen suchen Schutz, Heimat und einen Ort, an dem sie bleiben können. Gleichzeitig erzählt sie von Aufbruch und Unterwegssein. Jesus selbst sagt über sich: „Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn
hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.“ (Lk 9,58). Er lebt ohne festen Wohnsitz, ist auf die Gastfreundschaft anderer angewiesen und findet doch immer wieder offene Türen.
Vielleicht berührt uns diese Erfahrung gerade heute besonders. Denn nicht jeder Mensch verfügt über sicheren
Wohnraum. Einige der Beiträge in diesem Gemeindebrief lenken deshalb den Blick auf Menschen, für die die Wohnungssuche zur dauerhaften Herausforderung geworden ist. Mitarbeitende von Obdach e.V., das Projekt NächstenMahl und unser Bericht über das Kirchenasyl erzählen von Menschen, deren Lebenssituation uns
daran erinnert, wie kostbar ein Zuhause ist.
Doch die Bibel weitet den Blick noch weiter. Sie fragt nicht nur nach dem Ort, an dem wir wohnen, sondern auch danach, wo Gott wohnt. Lange Zeit galt der Tempel als sein besonderer Wohnort. Später entdecken
Menschen: Gott lässt sich nicht auf Gebäude festlegen. Er ist mitten unter den Menschen gegenwärtig – dort, wo sie füreinander da sind, wo sie teilen, helfen und Hoffnung schenken.
Und schließlich erinnert uns der Glaube daran, dass auch unsere Wohnungen, Häuser und Städte nicht das Letzte sind. Der Hebräerbrief schreibt: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebr 13,14). Und Jesus verheißt seinen Jüngerinnen und Jüngern: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.“ (Joh 14,2).
hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.“ (Lk 9,58). Er lebt ohne festen Wohnsitz, ist auf die Gastfreundschaft anderer angewiesen und findet doch immer wieder offene Türen.
Vielleicht berührt uns diese Erfahrung gerade heute besonders. Denn nicht jeder Mensch verfügt über sicheren
Wohnraum. Einige der Beiträge in diesem Gemeindebrief lenken deshalb den Blick auf Menschen, für die die Wohnungssuche zur dauerhaften Herausforderung geworden ist. Mitarbeitende von Obdach e.V., das Projekt NächstenMahl und unser Bericht über das Kirchenasyl erzählen von Menschen, deren Lebenssituation uns
daran erinnert, wie kostbar ein Zuhause ist.
Doch die Bibel weitet den Blick noch weiter. Sie fragt nicht nur nach dem Ort, an dem wir wohnen, sondern auch danach, wo Gott wohnt. Lange Zeit galt der Tempel als sein besonderer Wohnort. Später entdecken
Menschen: Gott lässt sich nicht auf Gebäude festlegen. Er ist mitten unter den Menschen gegenwärtig – dort, wo sie füreinander da sind, wo sie teilen, helfen und Hoffnung schenken.
Und schließlich erinnert uns der Glaube daran, dass auch unsere Wohnungen, Häuser und Städte nicht das Letzte sind. Der Hebräerbrief schreibt: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebr 13,14). Und Jesus verheißt seinen Jüngerinnen und Jüngern: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.“ (Joh 14,2).
Die Bibel endet mit dem Bild einer neuen Stadt, des himmlischen Jerusalem, in der Gott selbst bei den
Menschen wohnen wird. Zwischen Wohnungssuche und Himmelsstadt, zwischen Alltag und Hoffnung bewegt sich dieser Gemeindebrief. Vielleicht lädt er dazu ein, neu darüber nachzudenken, was ein Zuhause ausmacht – und wie wir als Gemeinde dazu beitragen können, dass Menschen einen Ort finden, an dem sie willkommen sind.
Menschen wohnen wird. Zwischen Wohnungssuche und Himmelsstadt, zwischen Alltag und Hoffnung bewegt sich dieser Gemeindebrief. Vielleicht lädt er dazu ein, neu darüber nachzudenken, was ein Zuhause ausmacht – und wie wir als Gemeinde dazu beitragen können, dass Menschen einen Ort finden, an dem sie willkommen sind.
Ihre Pfarrerin Alexandra Mager"
Viele bekommen das Heft Dank unserer Austräger:innen nach Hause vorbei gebracht. Es liegt aber auch an verschiedenen Orten unserer Gemeinde zum Mitnehmen aus.
Sie können den Gemeindebrief auch als Download herunterladen. Gerne senden wir ihn auch als PDF per Email nach Hause. Senden Sie dazu einfach eine Email an Diakon Tobias Bade.
Für die Verteilung des Gemeindebriefs können wir immer wieder Unterstützung gebrauchen. Wenn Sie sich vorstellen können, bei einem Spaziergang in einer Straße oder einem kleinen Gebiet Gemeindebriefe zu verteilen, dann sprechen Sie uns gerne daraufhin an. Vielen Dank.
Das Redaktionskreis-Team freut sich über Menschen die mitarbeiten möchten. Redaktionsarbeit, Texte schreiben, Korrekturen, Foto-Dienst und einiges mehr ist möglich. Interessierte können sich bei uns melden.
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Ansprechpartner
Beatrix Cunningham

Ehrenamtliche
Beatrix ist Mitglied im Ältestenkreis. Sie engagiert sich aus vollem Herzen für die Kinderkirche und die Ökumene in der Südstadt. Außerdem hat sie die Redaktionsleitung des Gemeindebriefs inne.







